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POP-UP AUSSTELLUNG KUNST GEGEN MISSBRAUCH

Ausstellung gegen sexuellen Kindesmissbrauch

In einer Zeit, in der Worte oft an Gewicht verlieren, spricht im Rahmen der Ausstellung KUNST GEGEN MISSBRAUCH die Kunst.

Die künstlerische Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen ist herausfordernd. Sie bedingt einen sensiblen Umgang und erfordert ein tiefgreifendes kontextuales Verständnis der Thematik. Sexuelle Gewalt gegenüber Minderjährigen ist ein Verbrechen, welches schwerwiegende psychische und physische Folgen bei den Betroffenen hinterlassen kann.

Die Ausstellung eröffnet den Besuchenden eine visuelle Perspektive auf das oftmals tabuisierte Delikt. Mutig und dennoch einfühlsam verweisen zeitgenössische Installationen, Fotografien und performative Ausdrucksformen auf die Thematik und ihre Auswirkungen. KUNST GEGEN MISSBRAUCH will Machtverhältnisse und Formen sexualisierter Gewalt sichtbar machen und kritisch beleuchten. Die Bilder reflektieren die Rolle der Kunst in der Kontroverse gegen das Verbrechen und das Verbrechen selbst. Die Werke verbinden die eindringliche Botschaft: Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen muss in allen Bereichen der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Die aus- und dargestellten Arbeiten zeugen von der transformativen Fähigkeit der Kunst, respektvoll die tiefsten Abgründe menschlichen Verhaltens sowie dessen Folgen einer intensiven Auseinandersetzung zugänglich zu machen.

Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert. Sollten Sie Interesse an einer Ausleihe haben, kontaktieren Sie uns gerne!

Rückblick: KUNST GEGEN MISSBRAUCH in Heidelberg

Vom 24. Mai bis 09. Juni 2024 wurde die Ausstellung KUNST GEGEN MISSBRAUCH in der Heidelberger Altstadt präsentiert.

Die Vernissage fand am 23. Mai statt und wurde von Nezilla, Initiatorin und ausstellender Künstlerin, und Estella Cottini, Kuratorin, eröffnet. Anschließend sprach die Bürgermeisterin Frau Jansen, Dezernentin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit, über die Rolle der Stadt in der Auseinandersetzung mit sexueller Gewalt.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung tanzten die Tänzerinnen und Choreografinnen Katja Visschers und Marzena Buchwald eine berührende Performance, die musikalisch von Thomas Zimmermann, Jazz- und Popularmusiker, am Drumset begleitet wurde. Mit einer Licht-Inszenierung des METROPOLINK Festivals, welches in diesem Jahr sein 10. Jubiläum feiert, fand der Abend zu einem angemessenen Ausklang.

Überwältigt von den vielen Besucherinnen und Besuchern und der vielen positiven Resonanz war es uns eine Ehre, die Thematik Kindesmissbrauch in Heidelberg zu platzieren.

Die Künstlerinnen und Künstler

Nezilla

Nezilla (*1990) ist eine deutsch-italienische Künstlerin, deren Werke schwerpunktmäßig Krieg, Propaganda und Religion thematisieren. Mit der Installation "Kunst gegen Missbrauch" hinterfragt sie die Rolle der Religion als Quelle von Hoffnung und Trost, die in Kontrast zum Missbrauchsskandal der katholischen Kirche steht.

Costantino Ciervo

Costantino Ciervo (*1961) ist ein in Berlin lebender Video- und Medienkünstler italienischer Herkunft. Bereits 2016 hat sich Costantino Ciervo im Rahmen seiner temporären Raum-Installation "Readywaste" mit der Thematik Kindesmissbrauch beschäftigt. Mit seinem für KUNST GEGEN MISSBRAUCH konzipiertem Werk "Handlungsbedarf" (2024) macht er auf das Unvorstellbare aufmerksam und offenbart den Betrachtenden einen emotionalen Einblick in die Thematik.

Jürgen Baumann

Seit 1984 prägt Jürgen Baumann (*1958) als Fotograf und Künstler die kreative Szene Berlins. Seine Werke sind puristisch. Während Jürgen Baumann auf die digitale Bearbeitung oder Computer-Manipulation seiner Fotografien verzichtet, entstehen Bilderkompositionen, die neue Betrachtungsweisen offenbaren. Auch das ausgestellte Werk "Die Regensburger Domspatzen" (2013) ist Ausdruck ambivalenter Bedeutung und regt zum Dialog mit sich selbst und dem eigenen Wertesystem an.

Katja Visschers

Katja Visschers (*1997) arbeitet seit 2020 als freischaffende Tänzerin und Choreografin. Ihre Arbeit zeichnet sich durch die Fusion von urbanen Elementen und zeitgenössischem Tanz aus. Sie nutzt die Symbolik des Tanzes, um auf das sensible Thema aufmerksam zu machen und schafft damit die Grundlage einer vertieften emotionalen Auseinandersetzung.

Marzena Buchwald

Marzena Buchwald (*2000) arbeitet als freischaffende Tänzerin in den Bereichen Bühnentanz, Musikvideo und Tanzpädagogik. Im Rahmen der Ausstellung nutzt sie den Tanz als universelle Sprache und repräsentiert Gefühle und Erfahrungen, die nur schwer in Worte zu fassen sind.

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